Samstag, Dezember 19, 2009

Bauknecht weiß, was Frauen wollen - Ulf weiß es besser - die Dritte

Unser Bauknecht Wäschetrockner ist jetzt schon acht Jahre alt. Nach vier Jahren musste ich das Türschloss durch Klettverschlüsse ersetzen. Im letzten Jahr war der Entstörfilter durchgeknallt und ein neues Thermostat musste her.

Vor kurzem häuften sich dann wieder einmal die Störungen. Die Bauknecht-Ingenieure haben genau zwei Ausnahmebedingungen vorgesehen: "Flusensieb reinigen" und "Abwassertank leeren". Unser Trockner zeigte nach kurzer Laufzeit "Flusensieb reinigen". Das Flusensieb war aber blitzblank. Nach kurzer Recherche war klar, was mir der Trockner eigentlich sagen wollte: "Der Luftstrom wird zu heiß, vielleicht ist das Flusensieb voll, vielleicht ist auch irgendetwas anderes verstopft." Im Web fand ich eine schöne Anleitung dafür, wie ich den Trockner zerlegen kann, um an die Stelle vorzudringen, wo sich nach vielen Jahren soviel Schmodder gesammelt hat, dass die Luft nicht mehr richtig zirkuliert.

Ein paar Stunden Arbeit und ich war ins Innerste gelangt. Der Dreck war schnell entfernt. Ablagerungen von feinstem Filz, den Generationen von Socken, Handtüchern und Bettlaken hinterlassen hatten. Etwas Kreide war auch dabei - ein beliebter Zusatz von Waschpulver. Es war schon spät in der Nacht und eigentlich wollte ich den Zusammenbau auf den nächsten Tag verschieben. Aber dann legte ich doch lieber gleich los. Das war ein Fehler.

Eine Stunde später war ich keinen Schritt vorangekommen. Der Deckel der Doppellüfterrad-Motor-Kombination wollte sich beim besten Willen nicht mehr schließen lassen. Ihn herauszuzerren, war noch gerade so möglich gewesen. Hineinwürgen konnte ich ihn nicht mehr. Ein irreversibler Prozess. Gewalt war auch keine Lösung. Das vordere Lüfterrad verbog sich und ein paar Stücken Plastik waren auch schon herausgebrochen. In meiner Verzweiflung versuchte ich noch eine letzte Aktion unter Zuhilfenahme eines Gummihammers - ohne Erfolg.

Entnervt gab ich auf. Ich wollte mich nicht mehr länger krumm machen für einen Haufen Schrott mit einem Restwert von ein paar Euro. Ein paar Tage lag der Schrotthaufen in meinem Keller. Er nagte an meinem Gewissen. Die Kosten für ein neues Gerät würden sich auf vierhundert Euro belaufen. Im Januar wird sich das Finanzamt melden. Die Versicherung hat die Jahresrate angekündigt. Leere Kassen überall.

Heute Abend habe ich mir den Schrotthaufen noch einmal zu Gemüte geführt. Nachdem ich die Seitenwände gelöst hatte, gelang es mir, die Vorderwand nach vorne zu biegen. Das ergab mehr Platz für den Einbau des widerspenstigen Deckels. Ich musste zwar noch lange an dem verbogenen Lüfterrad herumbiegen, aber schließlich konnte ich den Deckel so schließen, dass das Rad sich - bis auf ein zwei Stellen - fast frei drehen konnte. Eine Stunde später war der komplette Trockner wieder zusammengesetzt. Ich war zuversichtlich. Und ich hatte Recht - der Trockner funktionierte wieder! Er ist etwas lauter als vorher, das Lüfterrad schleift etwas. Und er ist etwas undicht, ein wenig Wasser läuft unter ihm hervor, aber undicht war er auch schon vorher.

So sparte ich vierhundert Euro und in der Begegnung Bauknecht gegen Ulf steht es jetzt 0:3!

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Freitag, November 20, 2009

Auf Äpfel spekuliert und mit Zitronen gehandelt

Ohje, der gute XXX hat sich verspekuliert... Er hat wohl übersehen, dass bei den zwei Tarifen, die er zum iPhone 3Gs 16GB dazu gekauft hat, jeweils eine Mindestnutzung von 1 Minute pro Tag anfällt. Bei den hoehen Minutenpreisen im Power Tarif kommen über die 24 Monate Laufzeit zwei Mal 246,98 zusammen. Addiert man die Grundgebühren hinzu, kommt man auf 731,56. Dann kommen noch die 69 Euro für das Handy drauf - macht insgesamt 800,56 (statt der vermuteten 306,60). Bei www.3gstore.de kostet das Teil 899 - naja rund 100 Euro gespart. Immerhin. Aber auch nur, wenn man rechtzeitig die verschiedenen Tarifoptionen bei der kostenpflichtigen Hotline kündigt. Und rechtzeitig zwei magische SMS von der jeweiligen Nummer aus absetzt, um die Anschlussgebühren zu sparen. Das liebe Kleingedruckte.... die haben auch nichts zu verschenken... Und da hätte ich fast zwei iPhones mit vier Verträgen geordert, um sie bei ebay zu verticken. Da hätte ich dann mein blaues Wunder erlebt.
Naja - das Positive ist: Ich liebe mein Nokia E71 das ich für knapp 300 Euro bar bezahlt habe. Ohne Vertrag. Und ohne iTunes. Dafür mit kostenlosen Landkarten, weltweit, offline verfügbar. Und mit nicht kastriertem Bluetooth. Und man kann es einfach wie eine Festplatte benutzen. MMS konnte es schon immer. Videos sowieso. Und ich kann die Speicherkarte herausnehmen und durch eine größere ersetzen.
Es ist aber nicht ganz so schick... obwohl... es macht auch eine ganz gute Figur.
Schade nur, dass es in diesem Fall keinen Spaß macht, klüger gewesen zu sein.

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Mittwoch, August 05, 2009

Projekt OstseeMan 2009: Ich bin ein Ostseeman!

Projekt OstseeMan 2009: Ich bin ein Ostseeman!

Montag, Juni 29, 2009

Projekt Ostseeman

Mein Projekt Ostseeman hat einen eigenen Blog hier:
http://ulf-fischer.de/om/
Irgendwie ist der Blog dort etwas isoliert... es gibt kaum Leser. Vielleicht hilft ja dieser Link hier? Also, wen es interessiert, wie ich mich auf den Ostseeman vorbereite - der schaut dort auch mal vorbei und abonniert den Feed.

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Donnerstag, Juni 18, 2009

Bez Granic

GC1RJX4
GCR2QT
GCN8P9
GC12FNA

GC1RJWE
GC1RJWJ und
GC1RJWR

Montag, Juni 01, 2009

Garmin eTrex Gummi selbst repariert

Die GPS-Geräte aus der eTrex-Serie von Garmin sind ausgezeichnete Navigationsgeräte für den Outdoor-Bereich. Leider haben viele davon einen Mangel bei der Verklebung der Gummiarmierung, die das Gerät umschließt. Insbesondere bei wärmeren Temperaturen wird der Klebstoff weich und quillt unter dem Gummi hervor. Früher oder später löst sich dann das Gummi vom Gerät.

Undicht ist das eTrex glücklicherweise trotzdem nicht, denn die eigentliche Dichtung liegt unter dem Gummi und verbleibt fest am Gehäuse.
Garmin geht zumindest während der Garantiezeit und wohl auch darüber hinaus sehr kulant mit seinen Kunden um und ersetzt ein defektes Gerät durch ein Neues. Eine dauerhafte Lösung ist das aber nicht, denn auch die neuen Geräte können wieder das gleiche Problem aufweisen.

Bei meinem eTrex Vista HCx war es so, dass die Garantiezeit gerade zwei Monate abgelaufen war, als ich das Problem festellen musste. Außerdem hatte ich das Gerät aus den USA importiert und keinen ordentlichen Kaufbeleg mehr.
Nach einigem Suchen in einschlägigen Foren bin ich auf die wohl beste Lösung gestoßen.

Zunächst wird das Gummi entfernt. Darunter stößt man auf eine klebrige Masse, den schwach gewordenen Klebstoff, der eine honigartige Konsistenz aufweist. Der Klebstoff wird mechanisch entfernt. Dazu eignen sich am besten textile Tücher, mit denen man den Klebstoff herunterreibt. Man bearbeitet das Gerät selbst und dann den Gummiring, bis kaum noch Reste daran kleben. Danach reinigt man den eTrex und das Gummi unter Zuhilfenahme von Waschbenzin oder Alkohol. Da ich beides nicht zur Hand hatte, habe ich abwechselnd Rasierwasser und Fensterreiniger angewendet - auch das funktionierte ganz gut.

Anschließend klebt man doppelseitiges Klebeband auf das GPS. Diese Arbeit ist etwas knifflig, weil man das Klebeband entsprechend zuschneiden muss. Wichtig ist, dass das Klebeband möglichst flächendeckend in die Gerätenut eingeklebt wird und doch gleichzeitig die Löcher über den Mikrotastern freigehalten werden. Die Folie lässt man zunächst noch auf dem Klebeband, es reicht, wenn man sie an ein paar Ecken hochklappt, damit man sie später besser greifen und abziehen kann. Ich habe in mehreren Abschnitten kleben müssen, weil ich das Klebeband nicht so genau zuschneiden konnte.

Zum Schluss klebt man das Gummi auf. Zuerst verschließt man den USB-Anschluss mit dem Gummi und klebt es dann oben auf das Gerät. Dann kommt beidseitig der Bereich mit den Bedienelementen an die Reihe. Hier muss man sorgfältig arbeiten, damit die Gummiknöpfe genau über den Mikrotastern zu liegen kommen. Der Rest des Gummis war bei mir schon etwas geweitet, sodass es einfach war, zuerst die Unterseite zu kleben. Hier muss man auf die Aussparung für die Handschlaufe achten. Ganz zum Schluss klebt man die beiden langen Seitenteile. Mein Gummi war hier zwar sehr weit, ließ sich jedoch problemlos kleben ohne Wellen zu schlagen. Gummi kann man eben nicht nur in die Länge ziehen, sondern auch zusammendrücken.

Diese Methode hat mehrere Vorteile:
  • Man muss das Gerät nicht einschicken, es entsteht keine Wartezeit.
  • Die Kosten sind sehr gering.
  • Es handelt sich um eine dauerhafte Lösung.
  • Wenn die Arbeit nicht gleich gelingen sollte, ist das kein Problem, denn das Klebeband lässt sich leicht wieder entfernen.
Falls jemand das gleiche Problem mit seinem eTrex haben sollte - nur Mut und frisch ans Werk - es lohnt sich!

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Sonntag, Mai 24, 2009

Urbaner Sport

Hier ein paar Impressionen von meiner urbanen Sportrunde: Rad, Lauf, Rad auf dem Mauerweg.
Im Mauerpark ist am Wochenende viel Volk auf den Beinen. In der "Freilichtbühne" findet jeder Künstler ein großes Publikum, dafür muss man nur etwas halbwegs unterhaltsames darbieten. Das Publikum ist dankbar.

Der Mauerpark am Nordbahnhof ist endlich legal zugänglich (vermutlich schon lange - für mich war es neu). Das Foto zeigt einen Mauerabschnitt in der Liesenstrasse.
Dieser Wachturm steht am Nordhafen.
Blick auf den Reichstag. Der Mauerweg führt über diese Brücke.
Am Potsdamer Platz stempelt ein "Grenzposten" den Touristen einen Stempel in den Pass.
Der Mauerfall bringt uns die Welt als Ballon und den Trabbi auf die Säule.
An den Mauerverlauf erinnert (fast an jeder Stelle) diese Markierung aus Pflastersteinen.

Original Postenweg in der Nähe der Alten Jakobstraße.
Das Schild fand ich symbolisch...

Von der Laufstrecke, die mich jenseits der Heinrich-Heine-Strasse noch weiter am Mauerweg entlang führte - gibt es leider keine Fotos. Das Handy lag im Schrank bei McFit.

Berliner_Mauerweg_US.gpx

Berliner_Mauerweg_US.kml

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Mauerweg und McFit als GDB

Im Netz gesucht und gefunden:
GPS-Track Berliner Mauerweg (GPX)
Passende Webseite dazu
Ich setze mich gleich aufs Rad und fahre Richtung Mauerweg. Der Track kommt aufs Garmin am Lenker. Den Mauerweg will ich bis in die Nähe des McFit in der Heinrich-Heine-Strasse fahren. Da schließe ich das Rad an und den Helm ein und dann geht es weiter zu Fuß auf dem Mauerweg. Geplantes Pensum: Rad 1:15, Lauf: 1:45.

Ein POI Converter ist online verfügbar und macht aus der OV2-Datei mit den McFit-Studios als POIs eine GPX-Datei fürs Garmin. Sehr schön. Wenns denn funktionieren würde. Mapsource weigert sich, die Datei zu öffnen. Aber über den Umweg über G7towin in eine GDB-Datei umgewandelt - funktioniert es!


mcfit.gdb

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